Leben ohne Filter: Hochsensibilität als Fluch oder Segen

Wer wollte das nicht: Positive Nachrichten, schöne Momente und begeisternde Sinneseindrücke so intensiv erleben wie nur möglich? Was aber, wenn man dafür auch negative Informationen und Gefühle nicht mehr unterdrücken kann, sondern in ebenfalls gesteigerter Intensität durchleben und verarbeiten muss? Dann erlebt man das Dilemma, das fast ein Drittel unserer Bevölkerung – Frauen und Männer zu gleichen Teilen – trifft. Diese Menschen erleben Fluch und Segen der Hochsensibilität. Und darüber berichtete Business- und Karrierecoach Sacha Furrer Zoller am Business Zmorge vom 28. November 2019. Sie berät und begleitet in ihren Räumen in Uster wie auch vor Ort bei Unternehmen Erwachsene aber auch junge Menschen.

Dabei begegnen ihr auch immer wieder Personen, die Mühe haben, ihr Leistungsvermögen abzurufen, weil sie sich nicht konzentrieren können. Eine aus Medienberichten heraus eher bekannte Ursache dafür ist das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom AD(H)S. Eine zweite, in der Öffentlichkeit weit weniger bekannte ist Hochsensibilität. Sie ist definiert als Wesenszug, der eine Person alle möglichen subtilen Botschaften von innen und aussen wahrnehmen lässt. Dabei empfängt das Nervensystem Sinneseindrücke intensiver als andere. Und diese empfangenen Informationen werden gründlicher verarbeitet als bei anderen Menschen.

Dabei unterscheidet sich Hochsensibilität deutlich von AD(H)S:
Während der Konzentrationsverlust bei Hochsensibilität durch Überstimulation verursacht wird, haben Menschen mit AD(H)S eher generelle Schwierigkeiten, sich länger zu konzentrieren. Kaum kommt ein neuer Impuls, sind sie abgelenkt. Denn AD(H)S ist impulsgesteuert, während Hochsensibilität sinngesteuert ist. Deshalb zeigen AD(H)S-Kinder immer ein sprunghaftes, hyperaktives Verhalten, was hochsensible Kinder in der Regel nicht tun. Deshalb wirken sie oft reifer als Gleichaltrige, wohingegen AD(H)S-Kinder sich oft nicht altersgerecht verhalten.

Wer von Hochsensibilität betroffen ist, und welche Kriterien erfüllt sein müssen,
erläuterte Sacha Furrer Zoller anhand von zwei sehr aussagefähigen Charts.

Anhand der von Dr. Stephan Porges entwickelten Immobilisationskurve zeigte Sacha Furrer Zoller, wozu die gesteigerte Sinneswahrnehmung hochsensibler Menschen führen kann. Denn generell reagiert das Nervensystem bei allen Menschen gleich: Erfahren wir Anspannung, werden wir aktiv, wird die Anspannung aber zu gross, lähmt uns der eigene stress und wir sitzen wie das Kaninchen vor der Schlange: erkennen zwar die lebensbedrohliche Gefahr, sind aber nicht in der Lage, angemessen darauf zu reagieren.

Weil hochsensible Menschen alle Sinneseindrücke viel intensiver wahrnehmen und verarbeiten als durchschnittlich sensible Menschen, kommen sie viel öfter in dieses Stadium.

Als professionelle Coach hat Sacha Furrer Zoller deshalb eine Ausbildung begonnen, um sich vermehrt solchen Menschen widmen zu können. Damit vertieft sie ihre Kernkompetenz-Themen „Standortbestimmung“ und „Karrierecoaching“. Wer sie dafür ansprechen möchte, ist hier am richtigen Ort:

Sacha Furrer Zoller
FurrerZollerConsulting

Amtsstrasse 3
CH-8610 Uster

Tel: +41 79 755 74 76
Mail: sf@fz-consulting.ch
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